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Thursday, April 5th 2007, 8:36am

RASCH - Ran an die Schiene

"Ziel aller RASCH-Projekte ist es, eine schienenorientierte Siedlungsentwicklung zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots und zur Verringerung des Flächenverbrauchs in der Region Bremen zu unterstützen. RASCH stellt außerdem eine Vertiefung des Interkommunalen Raumstrukturkonzepts Region Bremen (INTRA) dar, welches eine grenzübergreifende Abstimmung der regionalen Flächenpolitik verfolgt. In diesem Rahmen zeigt RASCH auf, wie die „Stärkung der Siedlungsachsen entlang der regionalen Schienenkorridore" als eine der zentralen Aussagen von INTRA teilräumlich konkretisiert werden kann."

Wer diesen anspruchsvollen Aussagen bis hierher folgen konnte und weiterhin Interesse an dem Projekt hat, kann die neuesten Informationen über RASCH auf einer neuen Homepage erfahren:
www.stationsbuero-rasch.de

Mit anderen Worten: RASCH befasst sich u.a. mit der Gestaltung und Anbindung der Bahnhöfe und Haltepunkte der künftigen Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen und der künftigen "Metropolenbahn" zwischen Bremen und Hamburg.

H.P.

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Saturday, April 14th 2007, 11:14am

Am 17. April 2007 um 18:00 Uhr Info-Termin in Weyhe

Zu diesem Thema gibt es einen interessanten Zeitungsbericht im Weser-Kurier vom 14.04.2007:

Großer Bahnhof für die Regio-S-Bahn
Städte und Gemeinden im Kommunalverbund bereiten sich auf den Start im Dezember 2010 vor

Von Justus Randt (Redakteur Weser Kurier)

WEYHE·BREMEN. Die Regio-S-Bahn kommt Ende 2010. Höchste Eisenbahn für die Anrainer des Gleisnetzes rund um Bremen, die Weichen zu stellen. Was an Bahnhöfen der Region und ihrem Umfeld getan werden muss, ist Thema des ersten mehrerer geplanter "INTRA - RegionalGespräche 2007" unter dem Titel "Bremen und seine Nachbarn", zu denen der WESER-KURIER und der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen einladen. Eingebettet in das Interkommunale Raumstrukturkonzept Region Bremen (INTRA) ist die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. Das im Projekt "Ran an die Schiene" (Rasch), das der Kommunalverbund als Verein initiiert hat, soll "zur schienenorientierten Siedlungsentwicklung" von 17 Städten und Gemeinden im Verbund führen - und zum Erfolg der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen. Um diesen Kernaspekt dreht sich die erste öffentliche Expertenrunde am Dienstag in Weyhe. Ulrich Kinder, der Geschäftsführer des Kommunalverbundes, nennt das "INTRA zum Anfassen".
Das hat viel mit Anpacken zu tun: In erster Linie haben sich Gemeinden und Städte Gedanken darüber gemacht, wie sie ihren Bahnhof für die schöne neue S-Bahn-Welt gestalten und den Erfordernissen aller Nutzer gerecht werden. Ein ebenso wichtiger Punkt ist die Frage, welche Bedeutung die Bahnhöfe im jeweiligen ortsplanerischen Zusammenhang erhalten sollen. Dabei sind recht unterschiedliche Gegebenheiten zu berücksichtigen. In der Gastgeber-Gemeinde Weyhe liegt der Bahnhof im Kirchweyher Ortszentrum fast unmittelbar am Marktplatz - mitten im Leben. Zwei Zugstationen weiter südlich, in Syke, wurde das Planungsleitbild "Bahnhof als multifunktionaler Ort" mit Wohnumfeld, aber ohne neues Gewerbe ersonnen, um der Innenstadt keine Konkurrenz zu machen.
"Das System Regio-S-Bahn ist nur dann perspektivisch ein voller Erfolg, wenn die Bahnhofs-Infrastruktur darauf abgestimmt ist", betont Christof Herr. Der Geschäftsführer des Zweckverbandes des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (ZVBN) bietet Kommunen mit dem noch neuen "Stationsbüro Rasch" Unterstützung: Hauptaufgabe ist es, Städten und Gemeinden dabei zu helfen, das Bahnhofsumfeld herzurichten. Vor allem gehe es darum, "beim Formulieren von Förderanträgen in Richtung Land" Tipps zu geben. Das Büro koordiniert kommunale Bauvorhaben mit denen der Bahn. "Die Fragestellung", sagt Christof Herr, "ist überall recht ähnlich, aber wenn die Frage aufkommt, ob Bahnhofsgebäude gekauft werden sollen, wird es diffiziler." Die Gemeinde Weyhe hat nach langwierigen Verhandlungen Anfang des Jahres das denkmalgeschützte Kirchweyher Empfangsgebäude von der Deutschen Bahn erworben. Das ist in der Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck schon der Kosten wegen kein Thema. Dennoch ist dort im Bahnhofsviertel viel bewegt worden: Zuerst wäre da der Bau der neuen Stadthalle zu nennen, die Stadt kaufte den Bahnhofsvorplatz und legte neue Bussteige an. Noch dieses Jahr soll der Aufzug im Bahnhof Wirklichkeit werden.
Alles in allem "eine sehr optimale, zukunftsausgerichtete Gestaltung", meint Stadtbaurat Jörg Fanelli-Falcke. "Auch das Entree zur Stadt hin, da haben wir ein kleines Nebenzentrum installiert und stabilisiert." Als Arbeitskreissprecher im Kommunalverbund kann er die Wichtigkeit des Stationsbüros nur bekräftigen. "Die Förderstrukturen etwa für die Bahnsteigerhöhung und die Aufzugsanlage sind durch die Landesnahverkehrsgesellschaft übernommen worden. Die Koordination liegt letztlich wieder bei der Deutschen Bahn AG, Initiator ist aber die Kommune. Es ist ziemlich kompliziert, das Ganze." Damit macht auch Manfred Cordes, Vorsitzender des Kommunalverbundes und Bürgermeister von Oyten Erfahrungen. "Wir haben der DB den Bahnhof Sagehorn abgekauft und eine Park-and-Ride-Anlage gebaut, die sehr gut ausgelastet ist. Außerdem sind die Ottersberger am Ball, eine behindertengerechte Unterführung zu bekommen", zählt Cordes auf. "Aber jetzt haben wir große Probleme damit, dass die Bahn auf der Strecke Bremen-Rotenburg Zugverbindungen streicht." "Ich erwarte", sagt Fanelli-Falcke, der am Dienstag das Resümee des ersten "INTRA-Regionalgesprächs" in Weyhe ziehen wird, "dass die Akteure den Leuten im Publikum Mut machen, ihre Projekte voran zu treiben." Für ihn geht es auf dem Weg zur Regio-S-Bahn darum, "positiv zu denken, gemeinsam zu handeln und sich auf einer Plattform zu treffen." Das erste der "INTRA - RegionalGespräche 2007" zum Thema "Ran an die Schiene" und zur Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen beginnt am Dienstag, 17. April, um 18 Uhr im Rathaus der Gemeinde Weyhe, Rathausplatz 1, Leeste.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Weser-Kurier Seite: 18 Datum: 14.04.2007